Evang. Jugend St. Jakobus Winsen

Herzlich willkommen auf der Homepage der evang. Jugend St. Jakobus in Winsen (Luhe)!

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Jugendgottesdienst

Wann?
20.10.2017, 18:30 Uhr
Was?
Mehr Informationen unter "Jugo"
Wo?
St. Jakobus
Borsteler Weg 1a
21423 Winsen (Luhe)
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Vorstellungsjugendgottesdienst „Traumgemeinde“

Am 12. März 2017 feierten wir den jährlichen Vorstellungsgottesdienst vor den Konfirmationen. Auch dieses Jahr haben die Hauptkonfirmanden wieder an der Gestaltung des Gottesdienstes unter dem Thema „Traumgemeinde“ mitgewirkt.

Eine Konfirmandengruppe präsentierte den Grundriss des Kirchgebäudes ihrer Traumgemeinde. Dieser war rund und in „Pizzastücke“ aufgeteilt. In dem Gebäude sollte es einen kleinen Andachts- und einen großen Gottesdienstraum, sowie Gruppenräume für den Konfirmandenunterricht oder auch einen Partyraum geben.
In der Predigt führte Diakon Hermann Tipke aus, wie sich eine Gemeinde aus verschiedenen Fähigkeiten von unterschiedlichen Menschen zusammensetze. Das Harmonieren dieser Menschen und Fähigkeiten sei es dann, was eigentlich eine perfekte Gemeinde ausmache. Das Anspiel einer weiteren Konfirmandengruppe verglich dieses Zusammenwirken der Fähigkeiten mit dem der menschlichen Organe. Funktioniert nur eines nicht, bekommen auch alle anderen Probleme. Außerdem wirkten die Jugendlichen auch bei den Gebeten und der Moderation mit oder arbeiteten eine Bildergeschichte aus. Ein Konfirmand hielt dieses Jahr sogar eine Minipredigt.


Bild: Daniel Winkler

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Jugendgottesdienst – „Etwas wagen“

Am 20. Januar haben wir einen Jugendgottesdienst mit dem Thema „Etwas wagen“ gefeiert. Genau davon handelte auch die Predigt. Im ersten Moment ist es ein Wagnis, auf Gott zu vertrauen. Geht man dieses Risiko jedoch ein, bietet der Glaube die einzige und größtmögliche Sicherheit im Leben.

Eine Zusammenfassung der Predigt gibt es weiter unten auf dieser Seite. Zu dem Gottesdienst waren speziell auch die Eltern der Hauptkonfirmanden, die in diesem Jahr ihre Konfirmation feiern werden, eingeladen. So lernten auch sie unsere Form des Jugendgottesdienstes, mit Band und Aktionen kennen. Eine Fragerunde im Anschluss an den Gottesdienst verschaffte ihnen außerdem einen Eindruck von unserer Jugendarbeit insgesamt.  



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Bild: Daniel Winkler

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Jugendgottesdienst - "Etwas wagen"

Zusammenfassung der Predigt

Mit der Konfirmation den Glauben wagen

Die Predigt hielten dieses Mal zwei Jugendmitarbeiter. Dabei drehte sich alles um die Sturmstillungsgeschichte aus dem Matthäusevangelium in Kapitel 8. Jesus und seine Jünger sind auf dem See Genezareth unterwegs, als plötzlich ein starker Sturm ausbricht. Die Jünger bekommen es mit der Angst zu tun und geraten in Panik. Jesus hingegen schläft seelenruhig auf dem Schiffsdeck. Die Jünger wecken Jesus auf. Nachdem er den Sturm durch ein paar Worte beruhigt hat, sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Warum fürchtet ihr euch? Habt ihr kein Vertrauen?“
Jesus fordert von uns, unsere Ängste zu überwinden und auf Gott zu vertrauen. Mit der Konfirmation sagen wir „Ja“ zum Glauben. Wir gehen das Wagnis ein, unser Leben komplett Gott anzuvertrauen. Wenn uns das gelingt, bekommen wir in Gottes Beistand die größte Unterstützung und Sicherheit für unserer Leben. Wir wollen die Konfirmandinnen und Konfirmanden zu diesem Schritt einladen.

Nur Vertrauen führt zu Frieden.

Diese Aussage der Geschichte der Sturmstillung kann uns, wie der Glaube, in allen Lebensbereichen helfen und Leitsatz sein. Auch in unserer heutigen politischen Situation, die von Hass und Misstrauen geprägt ist. Überall ist der Ruf nach Sicherheit groß. Der Ton wird rauer, Forderungen werden radikaler und Taten extremer. Da kann man es schon mit der Angst zu tun bekommen. Wie kann man da zu Frieden finden? Unsere Antwort haben wir bei Dietrich Bonhoeffer gefunden.

„Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit. Denn Friede muß gewagt werden. Er ist das eine große Wagnis, und läßt sich nie und nimmer sichern. Friede ist das Gegenteil von Sicherung. Sicherheiten fordern heißt Mißtrauen haben, und dieses Mißtrauen gebiert wiederum Krieg.“ (Bonhoeffer in Fanö 1934)

Die Forderung nach Sicherheit führt in keinem Lebensbereich zu Vertrauen und so auch nicht zu Frieden. Frieden ist das Gegenteil von Sicherung, weil die Forderung nach Sicherheit immer von Misstrauen geprägt ist und Misstrauen niemals zu Frieden führen kann. Aber was dann?
Frieden ist, wie der Glaube, ein Wagnis, das wir eingehen müssen. Frieden lässt sich nicht sichern. Ein Wagnis auf der Grundlage von Vertrauen. Und für dieses Vertrauen gibt es keine Sicherheiten. Vertrauen ist die Überwindung der eigenen Angst. Wir sollten nicht vorschnell urteilen und scheinbare Sicherheiten fordern. Und dann in einer Atmosphäre des Vertrauens, die richtigen Entscheidungen treffen. Auf diesem Weg will Gott uns begleiten. Und wer es geschafft hat, Glauben zu wagen, dem wird das Vertrauen und damit der Weg zum Frieden leichter fallen.


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Gott, wo bist du?

Am 28. Oktober 2016 haben wir einen Jugendgottesdienst zum Thema „Gott, wo bist du?“ gefeiert. Der Gottesdienst beschäftigte sich mit der Fragen, wo wir in unserem Leben nach Gott suchen und ihn finden können.

Zunächst konnten sich die Gottesdienstteilnehmer in einer kleinen Aktion selbst mit dieser Frage auseinandersetzen. Die Predigt hielt dann Patrik Oeser, der Diakon der Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Michael in Stelle. Er zeigte er vier Wege auf, auf denen sich Gott uns offenbart – die Bibel, die Musik, das Gebet und die Ruhe. Zwei dieser Wege konnten die Teilnehmer dann in einer weiteren Aktion gleich selbst ausprobieren. Während die Band zwei eher ruhigere Lieder spielte, gab es die Möglichkeit zum Altar zu gehen, ein Gebet zu sprechen und in Zuge dessen eine Kerze anzuzünden. Man konnte aber auch einfach auf seinem Platz sitzen bleiben und der Musik bewusst zuhören.
Der nächste Jugendgottesdienst findet am Freitag, den 9. Dezember 2016 wieder um 18:30 Uhr statt. Hierzu herzliche Einladung.


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Bild: Daniel Winkler